letzte Änderung
05.11.2016

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Chorproben u. Veranstaltungen

Konzert der Sangesfreunde Altwied / Segendorf in der Waldorfschule

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Der MGV 1846 Altwied feiert in diesem Jahr sein 170-jähriges Jubiläum. Das war Anlass für die Chorgemeinschaft der Sangesfreunde Altwied-Segendorf ein Konzert zu geben, bei dem auch das Vokalensemble Cannibale Vocale und der Opernsänger Björn Adam ihre musikalischen Leistungen präsentierten.Als Ort wurde der Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule in Niederbieber gewählt, weil die Waldorfschule im letzten Sommer von einem verheerenden Feuer heimgesucht wurde und der Erlös des Konzertes beim Wiederaufbau helfen soll.Frank Anhäuser begrüßte die Gäste im ausverkauften Haus und MdL Fredi Winter moderierte den Nachmittag. Die Chorgemeinschaft Altwied-Segendorf eröffnete unter der Gesamtleitung von Jürgen Hofstötter am Flügel das Konzert mit der Landerkennung von Edvard Grieg, bei dem Hans-Georg Kohl das Solo sang.Cannibale Vocale begeisterten mit "Schöne Leute" und hatten extra dafür alle Hässlichen eingesperrt. Mit diesem heiteren Beginn begeisterten sie ebenso wie mit dem stimmgewaltig vorgetragen Loch Lomond, mit dem der künstlerische Leiter der Gruppe, Fraser Gartshore, eine Verbindung zu seiner schottischen Heimat herstellte. Mit "The Rose", bekannt durch Bette Midler, dem Kriminaltango, den wir vom Hazy-Osterwald-Sextett kennen oder mit "10 kleinen Bierelein" sorgten sie für eine tolle Stimmung im Publikum.Opernsänger Björn Adam (Bariton), der den Chor auch bei seinen Stimmübungen unterstützt, begeisterte mit Liedern aus amerikanischen Musicals und italienische Arien, u. a. „Der Mann von Lamancha“ und den bekannten Klassiker „Granada“. Gemeinsam von Björn Adam und acht Sängern der Chorgemeinschaft vorgetragen, gefiel besonders das neapolitanischen Volkslied "Funiculi funicala“ und „You´ll Never Walk Alone“ aus dem Broadway Musical „Carousel“ das auch als Fußballhymne Bekanntheit erlangt hat. Nach der Pause hatte der Projektchor mit "An Tagen Wie Diesen" von den Toten Hosen und "Atemlos", dass wir von Helene Fischer kennen seinen Auftritt. Der Projektchor wurde für das Burschenfest im vergangen Mai gegründet und hatte nun seinen zweiten Auftritt. Eine Premiere war das Howard Carpendale Medley der Chorgemeinschaft mit Soli von Hans-Georg Kohl und Frank Anhäuser. Mit Ausschnitten aus den Musicals von Andrew Lloyd Webber, bei denen der Chor von Lea Stanke am Cajon unterstützt wurde, ging das Konzert, zu Ende. Der Wunsch des Publikums nach einer Zugabe erfüllten die Sangesfreunde mit Peter Maffay´s "Über Sieben Brücken".Zum Schluss bedankte sich die Geschäftsführerin der Waldorfschule, Frau Nicole Gomber, bei den Veranstaltern und stellte fest: „Es war ein toller Nachmittag“, wofür den Beteiligten noch lang anhaltender Applaus gespendet wurde.

 

Neujahrskonzert gefällt Publikum
Musik Zuhörer konnten Beine kaum still halten - Überzeugende Leistungen
Von unserem Mitarbeiter Hans Hartenfels  ( Bericht der RZ vom 19.01.2015)

 Neuwied. Eine Neujahrsreise von Wien bis nach Lateinamerika wurde das Neujahrskonzert der Stadt Neuwied in der "guten Stube", wie
Oberbürgermeister Nikolaus Roth, das Heimathaus nennt, überschrieben. Bevor der OB zur Begrüßung schritt, merkte er einige kritische Worte zu den jüngsten beklemmenden Ereignissen in Paris an und erinnerte daran, dass gerade die Stadt Neuwied in der Vergangenheit wegen ihrer Toleranz für
unterschiedliche Religionen und Nationen für solche Vorkommnisse überhaupt kein Verständnis habe, und bat dringend um gegenseitige
Akzeptanz und ein Miteinander.
Das  Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz und eine gewaltige Anzahl von Chorsängern aus den Vereinen MGV Diana Vallendar, der Chorgemeinschaft Sangesfreunde Altwied-Segendorf, dem Werkchor Solvay Bad Hönningen und der Chorgemeinschaft Niederbreitbach. alle unter dem Dirigat von Jürgen Hofstötter, bereiteten den Zuhörern einen vergnüglichen Abend mit so unterschiedlichen Werken wie der .Marinarella" von Fuck, der schwierig zu intonierenden .Landerkennung" von Grieg, dem ,;Cachucha- Galopp" von Johann Strauß, dem Mambo aus der "West Side Story" oder dem Danzön Nr. 2 von Arturo Marquez, \' Es ist schon eine imposante Kulisse, wenn fast 90 Sänger auf einer Bühne stehen, davor ein Orchester der Spitzenklasse, das im Jahr, wie Pressesprecher Christian Küchenmeister, der äußerst unterhaltend durch das Programm führte, er-
zählte, fast 100 Auftritte im Inland und im benachbarten Ausland absolviert und alljährlich publikumswirksam die Fastnachtssendung
"Mainz, wie es singt und lacht" unterstützt
. Teilweise hätte man sich das Orchester in der Phonstärke etwas leiser' vorstellen können, da selbst
eine
'solch große Sängerschar mitunter hintanstand, das tat dem Verqnüqen aber keinen Abbruch, Schon gar nicht im zweiten Teil des Konzerts, das von den beiden Protagonisten mit weltbekannten, Melodien aus der Operette "Maske in Blau" von Fred Raymond gestaltet wurde und bei dem den Zuhörern die Beine bei den Evergreens "Die Julischka aus Budapest", "Am Rio Negro" oder "Ja,, dasTemp'rament" nicht mehr still-
standen und heftig auf und ab wippten. Unter seinem engagierten Dirigenten Stefan Grefig spielte das Polizeiorchester Melodien aus "My Fair Lady" und bei Hits aus Musicals von Andrew Lloyd W
ebber wie etwa .Evita" , .Cats", "Jesus Christ Superstar" hielt es auch
die Hände nicht mehr ruhig. Fazit: So wünscht man sich die Polizei und hört sie gern. Zum Schluss waren nur Dankesreden zu hören, ob sie nun den beiden Dirigenten, dem Solosänger Hans-Georg Kohl, dem Erzähler Christian Küchenmeister oder Manfred Kattner, dem Sprecher der Chöre,
galten - sie waren angebracht, und das Publikum honorierte die überzeugende Leistung mit langem Applaus, Am meisten dürfte sich aber
Susan Sprague-Wessel, Vorstandsvorsitzende des Ambulanten Hospizes Neuwied gefreut haben, kommt doch der Reinerlös des Konzerts dem Hospiz zugute.

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Erlös des Neujahrskonzertes geht an den Neuwieder Hospizverein

Neuwied. Eine musikalische Neujahrsreise von Wien bis Lateinamerika unternahmen viele Musikbegeisterte im Heimathaus Neuwied gemeinsam mit dem Landespolizeiorchester Rheinland- Pfalz, der Chorgemeinschaft „Sangesfreunde Altwied- Segendorf“, dem MGV Diana Vallendar, dem Werkchor Solvay Bad Hönningen und der Chorgemeinschaft Niederbreitbach- Hausen. Unter dem Motto „Chor trifft Orchester“ schenkten die Organisatoren des Konzertes nicht nur ihren Zuhörern wunderschöne musikalische Momente, sie stifteten den Erlös der traditionellen Veranstaltung, insgesamt 4000 Euro, dem Neuwieder Hospizverein. Oberbürgermeister Nikolaus Roth, die Sänger Jörg Kley, Frank Anhäuser und Dieter Merklinghaus überreichten der Vorsitzenden des Hospizvereins, Susan Sprague- Wessel und ihrer Vorstandskollegin Dr. Ingrid Stollhoff den symbolischen Scheck. „Mit dieser Summe können wir die Ausbildung unserer ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter weiterhin sichern“, sagte Susan Sprague- Wessel. Derzeit engagieren sich rund 100 Menschen ehrenamtlich im Neuwieder Hospizverein, um Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden zur Seite zu stehen. Mit der Gewissheit, dass in der Neuwieder Hospizbewegung der Erlös des Neujahrskonzertes „gut gebraucht werden könnte“, hatten die Organisatoren rund um Frank Anhäuser und Joachim Datzert von den Sangesfreunden Altwied- Segendorf mit großem Engagement das Konzert geplant und durchgeführt. 

Scheckübergabe Neujahrskonzert Neuwied home02

Bei der Scheckübergabe von links nach rechts: Oberbürgermeister Nikolaus Roth, Dieter Merklinghaus, Frank Anhäuser, Dr. Ingrid Stollhoff, Susan Sprague- Wessel, Jörg Kley